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Aus evang. Wurzeln
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Aus evangelischen Wurzeln erwachsen

 

Viele Menschen haben in der Kindheit und Jugend ihre ersten Kontakte zur evangelischen Kirche geknüpft; im Kindergottesdienst, in der Jungschar, im Jugendkreis, bei den Pfadfindern.

Wenn es mit den Wurzeln begann, so haben wir gefragt, was sind dann heute die Früchte?

Was hat die Menschen begleitet, was getragen?

Warum lohnt es ihrer Meinung nach auch heute, hier Wurzeln zu schlagen?

 

 

 

Führen und Wachsenlassen –

das habe ich während meiner Pfadfinderzeit gelernt.

Und: Jeder hatte seine Aufgabe, sonst hätte es nicht funktioniert.

Dabei gehören Kopf, Herz und Hand immer zusammen.

Jungen Menschen von heute rufe ich zu:

„Engagier’ Dich, setz Dich ein für Werte, für Gerechtigkeit und Solidarität!“

 

 

Horst Schnur (*1942)

Landrat a. D.

 

 

 

 

Jugendkreis, Jungschar, Teamerarbeit:

 

Wir haben einen Raum geboten bekommen, um zu wachsen und zu reifen, zu werden. Dieser Raum war ganz zentral in der Gemeinde, im wirklichen wie im übertragenen Sinn. Hier sind Freundschaften fürs Leben entstanden, die mich tragen bis heute. Ebenso der Wunsch, Theologie zu studieren, wobei Albert Schweitzer durch eine Elsass-Exkursion zum bleibenden Vorbild wurde. Auch bei einer Sizilien-Fahrt sind diakonische und politische Themen in den Blick gerückt. Die sind mir nach wie vor wichtig, und das versuche ich in der Schule weiterzugeben.

Zusammenfassen würde ich es so:

Evangelische Jugend, das sind viele gute Erfahrungen, die einen persönlich weiterbringen. Und jede Menge Spaß!

 

Arno Jekel (*1961)

Schulpfarrer und Hobbylandwirt

 

 

 

 

Seit den ersten Kontakten im Kindergottesdienst ist dieser Faden nicht mehr abgerissen und führte etwa über Gemeindejugendvertretung und Dekanatsjugend in die Dekanatssynode und Landessynode, aber auch zum Prädikantendienst.

 

Das Facettenkreuz ist auch hier ein gutes,

treffendes Sinnbild:

In der Kirche ist ein breites Spektrum von Talenten willkommen, man kann und darf sich selbst ausprobieren     und hat dafür viel Gestaltungsraum.

 

Jan Heidrich (*1981)

Justizfachangestellter

 

 

 

 

Aus einem moralisch-strengen Elternhaus kommend, habe ich hier, in unserer Jugendgruppe, die ersten Erfahrungen von Mitbestimmung gemacht:

Ich wurde nach meiner Meinung gefragt – das kannte ich so nicht, das war Freiheit. Der Name „Dekanatsjugendreferentin Sabine Jackwert“ hat sich mir eingebrannt; sie ist mein großes Vorbild gewesen.

Überhaupt: Meine Verbindung zu Kirche hat mit vielen positiven Eindrücken von Menschen zu tun.

 

Monika Fuhrig (*1971)

Freiberufliche Erzieherin

 

 

 

 

Ob als Konfiteamer, als Begleiter bei Jugendfreizeiten oder in der Dekanatsjugendvertretung:

Menschen mit Achtung zu begegnen, habe ich hier gelernt. Engagement in der kirchlichen Jugend ist eine gute Begleitung im Erwachsenwerden, und man lernt, Verantwortung zu übernehmen. –

Mein Konfispruch aus Psalm 27 „Der Herr ist mein Licht und mein Heil...“ begleitet mich übrigens immer.

 

 

Thomas Ihrig (*1964)

Bürgermeister

 

 

 

 

Gemeinsam über den Glauben und das Leben nachdenken,

in der Bibel lesen, heftig und kritisch miteinander diskutieren, Gottesdienste feiern, Projekte organisieren

und viel gute und fröhliche Zeit erleben –

das verbinde ich mit den Jahren in der Jugendgruppe unserer evangelischen Gemeinde.

Es war eine spannende Zeit, die mir geholfen hat,

meinen Weg zu finden.

 

 

 

 

 

Dr. Volker Jung (*1960)

Pfarrer und Kirchenpräsident

 

 

 

Kindergottesdienst, Jungschar, Spielen, Basteln und immer ein buntes Programm, so ging es bei uns los. Später kamen Freizeiten, und da haben wir uns auch kennen gelernt.

Auch andere Freundschaften entstanden, die uns bis heute begleiten.

Es herrscht eine ganz andere, besondere Stimmung bei der Kirche. Man kann eine Menge lernen im Umgang mit- und untereinander – und viel Spaß haben.

Warum es sich für junge Menschen lohnt dabeizusein? Was man bei der Kirche mitnehmen kann, ist tiefgründig; Oberflächliches gibt es genug.

 

Franziska Löw (*1981)

Juristin

Torsten Löw (*1977)

Physiotherapeut

 

 

 

 

 

Evangelische Jugend:

Gemeinschaft.

Freundschaften bis heute.

Und schließlich die große Liebe.  

 

 

 

 

 

Carina Sauer (*1986)

Erzieherin

Stefan Sauer (*1980)

Straßenwärter

 

 

 

Ich bin selbstbewusster geworden und habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Immer wieder muss man sich auf neue Situationen und Menschen einlassen und damit umgehen, auch das ist eine wichtige Erfahrung. Das gilt aber auch umgekehrt: Bei der Kirche fühle ich mich dazugehörig, da werde ich so akzeptiert, wie ich bin. Das ist eine große Stärke von kirchlichen Gruppen. In unserer Gesellschaft wird Akzeptanz sonst nicht so groß geschrieben.

Glaube gibt Kraft! Sich in der Kirche zu engagieren lohnt sich, weil es einem viel zurückgibt.

 

Kindergottesdienst beispielsweise macht großen Spaß –vor allem, wenn das Vorbereitete bei den Kindern ankommt   und sie sich über diese Angebote freuen.

 

Lisa Platt-Siefert (*1986)

Verwaltungsfachwirtin

 

 

 

 

 

Ich habe an verschiedenen Stellen – in der Jugendarbeit meiner Heimatgemeinde, im Dekanat, aber auch im EJHN-Vorstand – im Lauf der Zeit viel Selbstvertrauen gewonnen, aber auch Erfahrungen in Debatten und der politischen Arbeit gesammelt. Außerdem habe ich manche Fähigkeiten entdeckt und entwickelt: zum Beispiel Reden, durch die Mitarbeit beim Projektradio der Dekanatsjugend, oder auch im Projektmanagement. Eine Frucht ist auch zu erkennen, was es heißt, Verantwortung übernehmen zu können, zu dürfen und zu müssen; dazu bekommt man in der Jugendarbeit viele Möglichkeiten und wächst daran. Es gehört allerdings auch eine große Portion Frustrationstoleranz zu der Arbeit.

Ich bin hier einfach „reingerutscht“ – ich bin gefragt worden, ob ich mitmache. Am Anfang war es für mich keine besondere Glaubensfrage. Es hat sich mit der Zeit entwickelt. Früher war für mich die Frage: Soll ich glauben? Heute ist es eine Überzeugung: Ja, ich glaube!

 

Sich als Jugendlicher für die Kirche zu engagieren lohnt sich, weil man viele Früchte für sich und andere ernten kann. Man ist in der Struktur der Kirche drin; auch wenn diese nicht immer perfekt ist, ermöglicht sie in jedem Fall, etwas Gutes zu tun und für eigene Rechte und die der anderen einzustehen und zu kämpfen. Hier hat man die Möglichkeit, der Evangelischen Jugend eine Stimme zu geben. Und man lernt ganz viele unterschiedliche Leute kennen, zu denen man sonst kaum Kontakt bekommen würde.

 

Fabian Bönisch (* 1991)

Student der Übersetzungswissenschaft

 

 

 

 

Als Kind und Jugendliche bei der Kirche – da denke ich zuerst an das große Thema „Gemeinschaft“. Bei Kinderbibeltagen zum Beispiel, wo Menschen zusammenkamen, die man sonst nirgendwo traf. Hier habe ich mich aufgehoben gefühlt. Das ist auch heute noch so, zum Beispiel im Kirchenvorstand. Menschen nehmen Anteil aneinander, es ist mehr als nur irgendwo hinzugehen und eine schöne Zeit zu haben. Wenn man auseinandergeht, nimmt man etwas mit, das einen weiter begleitet.

Beten, über manches nachdenken, das ist innerhalb einer Gemeinschaft schöner.

 

Und ich habe auch vieles gelernt, nicht zuletzt für meinen Beruf, die Regeln eines guten Miteinanders, die die Gemeinschaft erst möglich machen.

 

Maike Lautenschläger (*1981)

Grundschullehrerin

 

 

 

Zuerst habe ich Jungschar und Kindergottesdienst in meiner Heimatgemeinde besucht. Schon in dieser Zeit sind langjährige Freundschaften entstanden, die bis heute geblieben sind. Später war ich selbst Gruppenleiter. Das hat mir Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz vermittelt, und ich habe gelernt, selbständig zu arbeiten. Einerseits war das auch ein wertvoller Ausgleich zur Arbeit, andererseits hat es mir eben auch viel für meinen Beruf gebracht: Ich arbeite auch aus dieser Erfahrung heraus gerne mit jungen Menschen und im Bereich Ausbildung: Potential zu sehen und zu fördern, macht Freude.

 

Als Bibelwort begleitet mich ganz besonders Psalm 73,25: "Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde." Das war mein Konfirmations- und mein Trauspruch.

 

Tobias Pauli (*1977)

Marktleiter

 

 

 

 

 

 

Idee: Sabine Jackwert, Dekanatsjugendreferentin

Interviews und Fotos: Sabine Jackwert und Bernhard Bergmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Foto Kirchenpräsident: Quelle ekhn.de

Evangelisches Dekanat Odenwald 2013

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